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Als Grünstrom oder Ökostrom gilt elektrische Energie, die aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft oder Biomasse erzeugt wird. Im Vergleich zum konventionellen Strommix entstehen dabei deutlich weniger Treibhausgasemissionen – ein wesentlicher Grund, warum Strom aus erneuerbaren Quellen für Unternehmen weltweit an Bedeutung gewinnt.
Für die Coroplast Group ist er ein wichtiger Hebel, um Emissionen im eigenen Strombezug zu reduzieren. Diese sogenannten Scope-2-Emissionen entstehen durch den Kauf von extern erzeugter Energie, vor allem Strom, und fließen in unseren Corporate Carbon Footprint (CCF) ein. Durch die verstärkte Nutzung von Grünstrom können wir diese indirekten Emissionen deutlich senken und wir kommen den übergeordneten Klimazielen, die wir uns als Coroplast Group gesetzt haben, einen großen Schritt näher.
Für Unternehmen bestehen mehrere Optionen, Ökostrom zu beziehen: Eine Möglichkeit ist der Kauf von Grünstrom über spezielle Tarife, bei denen der Strombezug vertraglich erneuerbaren Energien zugeordnet wird. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs) – langfristige Abnahmeverträge mit Erzeugern erneuerbarer Energien, etwa aus Wind- oder Solarfarmen. Auch die eigene Stromerzeugung kann eine wichtige Rolle spielen, zum Beispiel über Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden.
Ergänzend können Unternehmen Herkunftsnachweise (HKN) einsetzen, um Transparenz über die Herkunft erneuerbarer Strommengen zu schaffen. Welche Option sinnvoll ist, hängt immer von individuellen Standortbedingungen, der regionalen Verfügbarkeit und dem regulatorischen Rahmen ab.
An mehreren Standorten der Coroplast Group ist der Umstieg auf erneuerbare Energie bereits vollzogen. In Deutschland setzt das Coroplast Tape Werk in Wuppertal seit Jahren auf Grünstrom, ebenso wie unsere Standorte in Kunshan (China), an denen sowohl Coroplast Tape als auch Coroflex produzieren. Neu hinzugekommen sind seit 2025 unsere Werke in Polen: Dort wird der Stromverbrauch der Geschäftsbereiche Coroflex und WeWire durch den Einsatz von Herkunftsnachweisen bilanziell erneuerbaren Energien zugeordnet.
Auch in China setzt die Coroplast Group weitere Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen um. Ab 2026 stellt unser WeWire-Standort in Mianyang auf Grünstrom um und leistet damit einen weiteren Beitrag zur Umstellung der Energieversorgung innerhalb der Unternehmensgruppe.
Diese zunehmende Umstellung auf Grünstrom ist für uns kein isolierter Schritt, sondern Bestandteil unserer Klimastrategie zur Reduktion unserer gruppenweiten CO₂-Emissionen. Dabei folgen wir dem Prinzip „verhindern, vermindern, substituieren, kompensieren“: An erster Stelle steht, Emissionen durch effizientere Prozesse und Technologien zu vermeiden oder zu vermindern. Diese Maßnahmen ergänzen wir durch den schrittweisen Umstieg von konventioneller Energie zu Energie aus erneuerbaren Quellen.
Indem wir weitere Werke auf Grünstrom umstellen, setzen wir einen wichtigen Baustein dieser konzernweiten Strategie um. So steigt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix der Coroplast Group kontinuierlich.
Auf dem Weg zu noch mehr Grünstrom
Parallel dazu prüfen wir fortlaufend, welche Optionen für den Bezug erneuerbarer Energie an weiteren Standorten technisch, wirtschaftlich und regulatorisch sinnvoll sind.